31.12.2014

Auch die Kirchen spenden Munition

Zur Lage in der Ukraine am Jahresende

Kommentar

M o s k a u -- Der Italiener Paolo Pezzi, Erzbischof und führender Hierarch der Römisch-katholischen Kirche auf russischem Boden, meinte in einem Interview am 26. Dezember: “Die Ukraine besitzt eine hervorragende Chance, unter Beweis zu stellen, daß die christliche Liebe Haß und Bosheit überwindet. Ihre gegenwärtige Atmosphäre ist vergleichbar mit jener Libanons in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Damals lebten die verschiedensten Religionen beisammen im Geiste von Frieden und guter Nachbarschaft. Die Christen und Muslime schauten aufeinander mit echter Liebe. Doch später, dank der Aktivität ausländischer Staaten, wurde alles zerstört. Wir wissen, was dann passiert ist, und wie es bis heute dort aussieht. Nun steht die Ukraine vor einer ähnlichen Herausforderung.“

Bezüglich der Ukraine stelle ich fünf Thesen auf:

1. Politisch sind wohl alle, die sich öffentlich äußern

Nachdem die Union der russischen Baptisten in einer Stellungnahme vom 30. Mai 2014 die theologische Berechtigung des Staatsstreichs auf dem Maidan in Frage gestellt hatte, warf die größere, benachbarte Baptistenunion der Ukraine den Russen vor, politisch gehandelt zu haben. Beispielsweise mahnte Waleri Antoniuk, Präsident der ukrainischen Union: „Die Politisierung der Kirche führt immer zu Spaltungen und Mißverständnissen innerhalb der Pastorenschaft.“

Ihrerseits versicherte die ukrainische Union mehrfach, sie habe beim Staatsstreich im vergangenen Februar nichts anderes getan, als sich auf die Seite des ukrainischen Volkes zu schlagen. Bei Igor Bandura (Odessa), einem Vizepräsidenten dieses Bundes, hieß es: „Die Kirche blieb beim Volk, auch wenn dies nach Auffassung mancher Vertreter der russischen Baptisten Aufstand bedeutete.“

An anderer Stelle verglich Antoniuk den führenden Politiker und Baptisten Oleksandr Turtschinow, den heutigen Sekretär des Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrates, mit Martin Luther King. In einem Interview vom 21. Dezember versicherte Antoniuk, Turtschinows Wirken als Politiker sei Teil eines göttlichen Planes. Ferner: „Ich kann nichts Schlechtes über ihn als Christen sagen.“ Turtschinows Vorgänger als Sicherheitschef war ein Rechtsradikaler: Andrij Parubij. Wie ist das zu bewerten? Hat der Baptist eine Wende in der Militärpolitik eingeleitet, oder setzt er die Politik seines Vorgängers fort?

In einem Interview im November mit der US-Zeitschrift „Christianity Today“ meinte Witali Wlasenko: „Auch als die Krim noch zur Ukraine gehörte, war sie nach unserem Gefühl immer russisch. Die Menschen dort sind ein russischsprachiges Volk.“ Wlasenko ist Abteilungsleiter für kirchliche Außenbeziehungen beim russischen Bund in Moskau. Ganz anders als etwa Michail Gorbatschow beschrieb Antoniuk die Einverleibung der Krim mit den Worten „Täuschung“, „Betrug“ und „Gewalt“.

Auch unter uns Protestanten klappt das Überparteiliche nicht. Im besagten Interview vom 21.12. mit dem Aussiedler Andreas Patz beklagte sich Antoniuk darüber, daß vereinzelte russischen Baptisten von einer „Noworossija“ sprechen. Doch in demselben Interview etikettierte er die Kriegsgebiete in der Ostukraine als „ATO“ („Anti-terroristische Operation“). Das ist Kiewer Sprachgebrauch. Wir kämen dem Überparteilichen näher, würden wir auf ein parteiliches Diktum verzichten.

Fazit: Sowohl das Eintreten für als auch der Widerstand gegen den Umsturz auf dem Maidan waren politisch. Das Gleiche galt in der Krimfrage. Beide Unionen haben sich politisch geäußert - dazu sollten sie auch stehen.

2. Demokraten sind ganz wenige

Bei Gesprächen mit ukrainischen Protestanten stoße ich auf viel Emotion und wenig Kompromißbereitschaft. Über die Vergehen Rußlands und der Sowjetunion werde ich ständig belehrt. Wenige sind um Fairneß und Ausgewogenheit bemüht. Das Leiden vor der eigenen Haustür wühlt die Menschen auf und macht sie unfähig, auf die andere Seite zu hören. Aber höchst persönliche Leidenserfahrungen erläutern die größeren, globalen Zusammenhänge nicht. Ohne diese Zusammenhänge zu berücksichtigen, kommen wir der Realität nicht näher.

Das gleiche Problem tritt auf der staatlichen Bühne auf. Im Kiewer Parlament kommen zu viel Leidenschaft und physische Gewalt zum Vorschein, um als „demokratisch“ gelten zu können. Kommunisten und ehemalige Vertreter der Partei der Regionen leben gefährlich. Poroschenko gab freimütig zu, ein Grund der vorgezogenen Parlamentswahlen vom 26. Oktober war es, die Zahl der „osthörigen“ Abgeordneten zurückzudrängen. Natürlich, eine „gelenkte Demokratie“, wie es sie vermutlich in Rußland geben soll, ist auch keine.

Im genannten Interview antwortete Erzbischof Pezzi auf die Frage, ob Kritik seine Kirche spalten könnte: „Kritik führt nicht zur Spaltung. Spaltung passiert stattdessen, wenn ein Mensch meint, nur er sei ohne Sünde, nur er verfüge über den Zugang zur Wahrheit.“

Fazit: Demokratie ist ein Ziel und eine Richtung - kein Endzustand, den eine Gesellschaft einmal für immer erreicht. Demokratie muß immer wieder neu erlernt und errungen werden.

3. „Kriegstreiber“ – mehr Leute als man denkt

Vielleicht sind die „Kriegstreiber“ nicht nur westukrainische Faschisten und ostukrainische Slawophilen. Sollten wir uns auch an die eigene Nase fassen? Hält der Glaube uns wirklich davon ab, Kriegstreiber zu werden? In der Ukraine höre ich oft: „Gäbe es die Unterstützung Rußlands für die Separatisten nicht, hätte es keinen Krieg in der Ukraine gegeben.“ Dürfte man mit gleichem Recht behaupten: „Gäbe es den amerikanischen Steuerzahler nicht, hätte es auch keinen Krieg in der Ukraine gegeben?“ Ich denke an die fünf Milliarden Dollar, die nach Angaben der US-Vizestaatssekretärin Victoria Nuland von 1990 bis Ende 2013 in die Ukraine geflossen sind, sowie an die bis dato heimlich erfolgte Aufrüstung der westukrainischen Streitkräfte. (Eine heimliche Aufrüstung hat es im Osten auch gegeben.)

Doch „Kriegstreiber“ ist ein zu starkes Wort. Reden wir lieber von „Kriegsbegünstigern“ und „Kriegsverhinderern“, von Menschen, die eine militärische Lösung oder eine Verhandlungslösung erstreben. Dazu mehrere Beispiele:

Am 9. Dezember gab Patriarch Filaret (Denisenko), Oberhaupt der nichtkanonischen „Ukrainischen Orthodoxen Kirche – Kiewer Patriarchat“, zu Protokoll: „Die Ukraine wird in diesem Krieg gegen Rußland obsiegen, denn die Wahrheit und Gott stehen auf unserer Seite. . . . Der Kampf zwischen Gut und Böse endet immer mit einem Sieg des Guten. . . . Das bedeutet, daß die Ukraine Rußland besiegen wird. Etwas anderes ist nicht möglich.“

Acht Tage später versicherte Sicherheitschef Turtschinow, der Krieg werde erst dann enden, wenn die Ostukraine und die Krim von der russischen Herrschaft befreit sind. Um dieses Ziel zu erreichen, werde die Ukraine „eine der schlagkräftigsten Armeen Europas“ aufbauen. Diese Absicht geißelte Thomas Pickering als „einen Traum mit bedenklichen Folgen.“ Eine Einigung  im Rahmen des Minsker Prozesses „wäre für beide Seiten besser“. Pickering war von 1993 bis 1996 US-Botschafter in Moskau.

Die „Christian Science Monitor“ berichtete am 28. Dezember, die in Kiew beheimatete “Ukrainische Griechisch-Katholische Kirche” (UGKK) hätte seit März den ukrainischen Streitkräften „Waren im Wert von mehr als 200.000 Dollar gestiftet“. Sie umfaßten „vor allem Schußwesten, Munition, Helme, Schlafsäcke, Liegen und medizinische Waren“.  Zweifellos hat sich die Orthodoxie, sowohl das Kiewer wie das Moskauer Patriarchat, ebenfalls am Ausrüsten der jeweiligen Streitkräfte beteiligt.

Die dem Vatikan unterworfene UGKK steht seit Ende des 16. Jahrhunderts mit Moskau meistens auf Kriegsfuß. Sie war 1943-44 für den Genozid an der polnischen Minderheit in der Westukraine mitverantwortlich. Nun ist sie seit mehr als zwei Jahrzehnten mit den ukrainischen Baptisten freundschaftlich verbunden – eine Erörterung dieser Vergangenheit unter ihnen ist mir nicht bekannt.

Immer wieder behaupten westliche Politiker – z.B. die litauische Staatspräsidentin Dalia Grybauskaite Ende November –, jeder Staat habe völlig unabhängig von seiner Größe und geostrategischen Lage das Recht, über seine sicherheitspolitischen Allianzen selbst zu entscheiden. Allerdings wird dieses Recht den Staaten Mittelamerikas und der Karibik nicht zugebilligt. „Die Kleinen“ müssen sich damit abfinden, daß mächtige Staaten eine Respektierung ihrer Sicherheitsinteressen fordern. Wer diese Realität nicht sehen will, gefährdet den Frieden. In einem Appell von 60 leitenden, deutschen Persönlichkeiten am 5.12. heißt es: „Das Sicherheitsbedürfnis der Russen ist so legitim und ausgeprägt wie das der Deutschen, der Polen, der Balten und der Ukrainer.“

Alle Schuld bei diesen komplexen geostrategischen Entwicklungen im osteuropäischen Raum einer einzigen Person – oder einem einzigen Volk – anzulasten, ist äußerst fragwürdig. Der im sibirischen Straflager geborene Deutsche Eugen Ruge schrieb im „Spiegel“ Nr. 50/2014: „Schon die Personifizierung des Bösen ist problematisch. . . . (Putin) mit Hitler zu vergleichen heißt, einem Volk, das wie kaum ein anderes unter dem faschistischen Krieg gelitten hat, ins Gesicht zu spucken.“

Am 5. Mai 2005 hatte Wladimir Putin dem öffentlich-rechtlichen deutschen Fernsehen gesagt, „daß solche, die den Kollaps der Sowjetunion nicht bedauern, kein Herz hätten, und solche, die den Niedergang bedauern, kein Hirn hätten.“ So redet wohl keiner, der auf eine Wiederherstellung der Sowjetunion hinarbeitet.

Auf welcher Seite befinden Sie sich? Kehren Sie in einem stillen Kämmerlein in sich hinein und fragen Sie sich: „Meine ich eigentlich doch, die Russen seien vertrauensunwürdig und kulturell minderwertig?“ Fjodor Dostojewski schrieb 1881: Den Westeuropäern ist es „unmöglich, uns als ihresgleichen anzuerkennen. Niemals und um nichts in der Welt werden sie es glauben, daß wir fähig seien, zusammen mit ihnen und auf gleicher Höhe an der Weiterentwicklung der Zivilisation mitzuwirken.“

Ob die Kirchen wesentlich zur Friedensstiftung beitragen könnten, ist noch nicht erwiesen. Am ehesten geeignet ist wohl die „Ukrainische Orthodoxe Kirche – Moskauer Patriarchat“. Diese von Moskau aus geführte Kirche ist mit Abstand die größte Konfession des Landes und ist erst recht in der Ostukraine überall vertreten. Immer wieder tritt sie auch für den Kiewer Standpunkt ein. Protestanten sind auch in der Ostukraine vertreten, doch sie sind klein und neigen stark zu einer pro-Kiewer Haltung.

Fazit: Ein Friedensstifter tritt für Verhandlungslösungen ein.

4. Die Staaten mit gleichem Maße messen

Unsere politische Haltung steht und fällt mit der Frage, ob beide Seiten im ukrainischen Konflikt mit gleicher Elle zu messen seien. Der aus Rußland stammende Baptist Mikhail Tscherenkow (Irpen bei Kiew) würde diese Frage verneinen. Schon im vergangenen Mai schrieb er: „Die eine Seite ist das Opfer, die andere Seite ist der Aggressor. Ohne ein klares Eingeständnis dieser Asymmetrie, ohne Anerkennung der kirchlichen (d.h. baptistischen) Mitverantwortung für die Aggression ihres Staates gegen den Nachbarn, ist es völlig unmöglich, ins Gespräch miteinander zu kommen.“

Mit Kiew liierte Baptisten werfen dem russischen Baptistenbund vor, staatshörig zu sein. Eine Behauptung lautet, daß die ukrainischen Baptisten zum Volk stehen, die russischen Baptisten hingegen zum Staat. Als Beweisstück werden feierliche Briefe des russischen Bundes an Staatsvertreter angeführt. Doch wahrscheinlich sind in der Ukraine solche Briefe nicht mehr erforderlich, denn dort sind die Protestanten selbst an der Staatsmacht beteiligt. Protestanten verfügen über leitende Politiker, und in der Duma halten sie öffentliche Gebete ab. Hier tut sich eine weitere „Asymmetrie“ auf: Russische Protestanten sind noch weit davon entfernt, im Kreml ein eigenes Büro aufzumachen. In beiden Ländern weicht die Meinung der Baptistenbünde nicht wesentlich von jener der Volksmehrheit ab.

Eine politische Parteilichkeit ist m.E. den Kirchenbünden gestattet, wenn in moralischer Hinsicht der eine Staat dem Gegner haushoch überlegen ist. Doch wenn die Staaten mit gleicher Elle zu messen sind, müssen die Kirchen stets auf der Hut sein vor einer Einflußnahme durch staatliche Stellen. Dann stehen die Kirchen in allen Staaten in der Gefahr, an den Vergehen ihrer Staaten mitschuldig zu werden.

Man soll durchaus von einer russischen Mitschuld sprechen. Im Falle Krim hat Rußland die Kette von Verstößen gegen das internationale Recht (etwa Vietnam – Laos - Grenada – Palästina – Kosovo – Irak – Libyen – Syrien) nicht durchschnitten, sondern verlängert. Schuldvermindernd könnte allerdings eingeräumt werden, daß die Mehrheit der krimischen Bevölkerung zu Rußland gehören wollte, und, daß die militärische Präsenz Rußlands auf der Krim so alt ist wie die USA.

Im Budapester Memorandum von Dezember 1994 hat sich Rußland zur territorialen Unversehrtheit der Ukraine bekannt. Erst danach begannen die Westmächte mit der offiziellen Ausdehnung der NATO ostwärts über die Grenzen Deutschlands hinaus. Der russische Einmarsch sowie die Ostausdehnung der NATO waren beide Verstöße gegen Abmachungen.

Es ist Krieg, und es hat Verbrechen auf beiden Seiten gegeben. Sehr bekannt ist die Ermordung von vier jungen Pfingstlern durch Separatisten in Slawjansk am 9. Juni. Es hat auch zahlreiche andere Ermordete und Gefolterte gegeben. Der Foltertod des 36-jährigen Ostukrainers Aleksandr Agowonow durch westukrainische Streitkräfte am 14. November wurde im Internet von Graham Phillips erschütternd dokumentiert. Laut „New York Times“ haben westukrainische Kräfte international geächtete „Cluster bombs“ (Traubenbomben) eingesetzt. Haß und Krieg treiben überall die gleichen Blüten.

Welcher Staat ist weniger verwerflich - Rußland oder die Ukraine? Fazit: Globale Urteile können und brauchen die Gläubigen oftmals nicht zu fällen. Uns fehlt in „Normalfällen“ die Meßlatte, um den Umfang von Tugend oder Verwerflichkeit zu ermessen. Hier sind die Gläubigen der Ukraine aufgerufen, loyale und gesetzestreue Staatsbürger zu sein. Sie sollten dort im Sinne des Gemeinwohls wirken. Das Gleiche muß aber auch den Christen in Rußland zugestanden werden. Es gibt politische Ausnahmefälle – doch ein Fall wie Nazi-Deutschland ist im post-sowjetischen Europa noch nicht vorgekommen.

5. Die Rußlandversteher sind nicht allein

In der genannten Pressemeldung versichert Patriarch Filaret, die (einseitige) Schuld Rußlands sei „für die ganze Welt klar“. Doch das trifft nicht einmal für die westliche Welt zu. Schauen Sie im Internet nach folgenden Namen: Tony Brenton (britischer Botschafter in Moskau 2004-2008), Pat Buchanon, Robert Fico (slowakischer Ministerpräsident), Heinz Fischer (österreichischer Präsident), Irakli Garibashvili (georgischer Ministerpräsident), Mikhail Gorbatschow, Roman Herzog, Henry Kissinger, Jack Matlock (US-Botschafter in Moskau 1987-1991), Ron Paul, Helmut Schmidt, Antje Vollmer, Milos Zeman (tschechischer Präsident). Die Liste ließe sich beliebig verlängern. Notieren Sie ebenfalls die wachsende Kluft zwischen Ungarn und den USA.

Obwohl er vorerst nur im Internet existiert, hat der deutsche Dienst von „Russia Today“ bereits fast 58.000 Abonnenten bzw. „Freunde“. Die viel ältere, englischsprachige „Kyiv Post“ kann 21.100 Abonnenten aufweisen. „Russia Today“ ist der meistgelesene Nachrichtendienst auf YouTube; laut „Wikipedia“ wurde er in den ersten 11 Monaten von 2014 mehr als 1,4 Milliarden mal angeklickt. Der russischsprachige Blog des Moskauer Militärstrategen und Ideologen Igor Strelkow (bzw. Girkin) hat 317.600 Abonnenten. Vielleicht ist diese Beliebtheit tatsächlich auf die verminderte Qualität westlicher Berichterstattung zurückzuführen. Die westlichen Staaten zögern, mit Kugeln zu kämpfen. Deshalb ziehen sie Worte und Geld (Sanktionen) vor. Das sind Formen eines Krieges geringerer Intensität.

Dennoch stehen polnische und baltische Einheiten an der Front nördlich von Mariupol. Daß künftig Polen und Russen aufeinander schießen sollten, raubt mir den Schlaf. Die Kirchen sollten etwas tun; 1939 darf nie wieder passieren. Fazit: Es ist noch keiner isoliert – wir müssen zum Verhandlungstisch zurück.

Dr.phil. William Yoder
Smolensk, den 31. Dezember 2014

Eine journalistische Veröffentlichung im Rahmen der Russischen Evangelischen Allianz. Sie will informieren und erhebt nicht den Anspruch, eine offizielle Meinung der Allianz-Leitung zu vertreten. Diese Meldung darf gebührenfrei abgedruckt werden, wenn die Quelle angegeben wird. Meldung Nr. 14-17.