29.07.2017

Die halbe Geschichte, ehrlich erzählt

Beschreibung des Buches von Benjamin Goossen: “Chosen Nation”

M o s k a u – Die Schaffung einer mennonitischen “Nation” ist ein hervorragendes Thema in der Dissertation von Benjamin Goossen: „Chosen Nation. Mennonites and Germany in a Global Era” (Die erwählte Nation: Die Mennoniten und Deutschland im Zeitalter des Globalismus). Sie erschien im Juni 2017 beim Verlag „Princeton University Press“. Dieser Mennonit aus Kansas mit russisch-ukrainischen Wurzeln weist darauf hin, daß die These einer mennonitischen „Nation“ auf der Existenz einer gesonderten, jüdischen Nation basierte. In beiden Fällen wurde eine in vielen Ländern vorhandene religiös-ethnische Gruppierung als Teil einer übergreifenden Nation verstanden, die die üblichen kulturellen und sprachlichen Grenzen sprengte. Im faschistisch-reagierten Europa zwischen den Weltkriegen ließen sich auch Mennoniten holländischer Herkunft als Musterkinder des Deutschtums feiern. Doch aus opportunistischen Überlegungen schalteten sie ab 1945 auf die transnationale mennonitische „Nation“ um. Sie diente als Argumentationsstütze, um in einem noch antifaschistisch-geführten Europa Einreisevisa in die Länder der beiden amerikanischen Kontinente zu ergattern.

Im Jahre 1988 war die mennonitische “Ikone” Peter J. Dyck (1914-2010) ehrlich genug, um einzugestehen, daß eine Berufung auf die Nation „ein vorübergehender Deckmantel gewesen sei, der aus der Wolle politischer Opportunität gesponnen worden war“. Die Flüchtlinge aus Rußland hätten „je nach Bedarf die Identität gewechselt. Sie wurden Chamäleons“ (S. 199). Unter Anleitung des „Mennonitischen Zentralkomitees“ (Mennonite Central Committee – MCC) hatte Dyck selbst nach Kriegsende an diesem Konstrukt mitgebastelt. Diese These setzte man ein, um einst nazistische Mennoniten einer verdienten Bestrafung zu entziehen. Doch natürlich war Dyck „irgendwie“ auch durch humanistische Überlegungen motiviert.

In den letzten Jahrhunderten hatten die Mennoniten immer wieder auf einer privilegierten Behandlung bestanden. Privilegien – etwa in der Besteuerung – standen hinter der Entscheidung, ab den 1780er Jahren nach Rußland bzw. der Ukraine auszuwandern. Je nach Bedarf verwies man auf das Germanische bzw. auf die länderübergreifende Nation hin, um den eigenen privilegierten Stand zu erhalten. Goossen macht deutlich, daß sich die ethnischen und rassischen Kriterien der Nazi-Zeit in die Nachkriegsära hinüberretteten. Agnostiker und Katholiken gaben sich als Mennoniten aus, um das Privileg einer Auswanderung zu erhalten. Die Kriterien bleiben kulturell und rassisch. Er fragt rhetorisch auf Seite 182: „Waren die Flüchtlingsaktionen des MCC etwas anderes als das sorgfältig ausgearbeitete Vorexerzieren eines ethnischen Nationalismus?“ Es war der Übergang vom Antifaschismus zum Antikommunismus im Kalten Krieg, der auch mennonitischen Mitgliedern der Waffen-SS ab 1951 die Tore nach Kanada öffnete (S. 181).

Ein beeindruckendes Merkmal dieses Werkes sind die Beschreibungen der nationalsozialistischen Faszination für die mennonitischen Kolonien Osteuropas. Sie fand besonderen Ausdruck beim Besuch Heinrich Himmlers in der Molotschna-Kolonie im Oktober 1942. Die Mennoniten in der UdSSR waren Musterstücke und Vorreiter des Deutschtums. Obwohl sie auf der ganzen Welt zerstreut waren, hätten „ihre straffe Organisation und das konfessionell-völkische Abwehrsystem gegen die Überfremdung ihre blutsmäßige Integrität hundertprozentig gewahrt. . . . Es gibt wohl kaum eine Konfession in der Welt, die auch völkisch einen so einheitlichen Charakter aufweist, wie die Mennoniten" (S. 131 – von Benjamin Unruh, zirka 1939). Vermeintlich die „arischste“ von allen, diese Eigenschaft machte Mennoniten ein beliebtes Forschungsobjekt für nazistische Anthropologen und Eugeniker. Nach dem Verfasser freuten sich Mennoniten über die Aufmerksamkeit, die jene Forscher ihnen widmeten.

Goossen gebührt Dank dafür, daß er auf den moralisch fragwürdigen Charakter einer Ahnenforschung unter ethnischen Mennoniten hinweist. Obwohl Faschisten die Ahnenforschung stark propagiert hatten, schrieb der US-amerikanische, mennonitische Theologe Harold S. Bender (1897-1962) im Jahre 1950: „Er ist ermutigend, festzustellen, daß Mennoniten auch lange nach dem Niedergang des Hitler-Regimes permanentes Interesse an der Familienforschung aufweisen“ (S. 201).

Das Buch weist auf eine direkte Verbindung zwischen Pazifismus und mennonitischen Quietismus hin. Die mennonitische Absprache mit den zaristischen Amtsträgern ging davon aus, eine Befreiung von der Wehrpflicht würde nur erhalten bleiben, wenn die Kolonien auf den Proselytismus verzichteten. Zahlenmäßiges Wachstum würde auf die biologische Fortpflanzung beschränkt bleiben müssen – mehr hätte die Grenzen russischer Toleranz überschritten.

Der Pazifismus blieb über Jahrzehnte hinweg ein Streitpunkt zwischen Mennoniten in Deutschland und in der Diaspora. Nach den 1870er Jahren hatte Deutschland keine mennonitischen Kriegsdienstverweigerer mehr; 1912 wehrte sich der Danziger „Modernisierer“ Hermann Mannhardt (1855-1927 gegen die Rückführung von Mennoniten aus der Ukraine nach Deutschland. Immerhin „hatten Mannhardt und seine Mitstreiter ein halbes Jahrhundert damit verbracht, den Pazifismus aus den eigenen Gemeindereihen zu tilgen. Just in einer Zeit, in der die Feigheitsvorwürfe endlich abebbten, wäre es wahnsinnig gewesen, 100.000 Kolonisten ins Land zu lassen“ (S. 102). Am Beginn des 20. Jahrhunderts waren die Pazifisten eher ländlich und traditionell, wohnhaft vor allem in Rußland und Nordamerika. Es war die mennonitische Mittelklasse in Deutschland und Holland, die sich in jener Zeit bereits für die „Modernisierung“ entschieden hatte.

Es waren die Ländlichen und Traditionellen, die am ehesten den Verlockungen des Nazismus widerstanden. Nach einer Reise durch Paraguay in den 1930er Jahren, beschwerte sich der Geografiker und Nazi-Propagandist Herbert Wilhelmy (1910-2003) darüber, daß die dortigen Mennoniten das Dritte Reich als „zu militaristisch und zu weltlich“ abwiesen. Diese „religiösen Fanatiker halten (pro-faschistische Mennoniten) für Verräter an der Sache des Mennonitentums“ (S. 142). In Nordamerika weckte Hitler wenig Interesse oder Sympathie unter den Alt-Mennoniten und Amischen süddeutscher und schweizerischer Herkunft. Doch gibt das nicht die gesamte Wahrheit wider: Die faschistischen Sympathien unter den plattdeutschen Mennoniten Manitobas in den 1930er Jahren umfaßten auch ländliche Menschen.

Goossens Werk enthält Info-Häppchen, die der weiteren Forschung bedürfen. Einige Mennoniten waren an der Vormärz-Revolution von 1848 beteiligt. Der Krefelder Bankier Hermann von Beckerath (1801-1870) diente als erster Reichsfinanzminister im angehenden deutschen Einheitsstaat. Die Krefelder Industriellenfamilie von der Leyen ist bereits seit den 1650er Jahren in der deutschen Finanz und Politik involviert. (Bekanntlich ist die gegenwärtige Verteidigungsministerin, die Lutheranerin Ursula von der Leyen, mit einem Mitglied dieser Familie verheiratet.)

Eine besonders schmerzliche Anreihung von Anekdoten bezieht sich auf jene Mennoniten, die in die faschistische Kriegsführung verstrickt waren. Heinrich Wiens aus Molotschna war als Mitglied einer SS-Einsatzgruppe an der Vergasung von Juden in Lastwagen beteiligt (S. 159). Jakob Reimer aus Halbstadt/Ukraine machte bei einem Massaker nahe Lublin mit – wohl die „Aktion Erntefest“ von November 1943 (S. 162).

Kaum weniger fragwürdig waren Personen, die sich als enge Verbündete der Mennoniten verstanden. Adolf Ehrt (1902-1975), Leiter des nazistischen “Anti-Kominterns”, promovierte über ein mennonitisches Thema. Georg Leibbrandt (1891-1982), ein “langjähriger Erforscher des Mennonitentums” (S. 163), nahm an der Wannseer Konferenz von Januar 1942 teil und war für den Genozid an Juden mitverantwortlich. Leibbrandt fungierte als Berater von Konrad Adenauer im Jahre 1955 (siehe “Wikipedia”).

Errichtet in einem von Mennoniten besiedelten Gebiet unweit von Danzig, bauten mennonitische Bauunternehmer am 1939 fertiggestellten KZ Stutthof mit. Später fungierten Mennoniten dort als Wächter. Ein kleiner Trost: 1973-74 halfen mennonitische Jugendliche aus Deutschland beim Wiederaufbau des KZs als Mahnmal (S. 193).  

Kommentar
Beiträge in mennonitischen Enzyklopädien oder bei Wikipedia geben die profaschistischen Umtriebe eines Benjamin H. Unruh (1881-1959) oder den Militarismus eines Hermann Mannhardt nicht preis. Ben Goossen ist dafür zu danken, daß er ihre Biografien ein Stück näher an die Wahrheit rückt. Neben Peter Dyck galt Cornelius F. Klassen (1894-1954) als eine zweite Ikone des Mennonitentums in der Mitte des vergangenen Jahrhunderts. Doch Goossen erwähnt auf Seite 143 ein Zitat: Klassen hat sich „mit Hitlers Deutschland verbündet; er beschimpfte die sozialdemokratische Fäulnis, den kommunistischen Irrsinn und das Treiben der Juden“. Offensichtlich bleiben wichtige Aspekte der Biographie von C. F. Klassen unerforscht.

Meine Hauptkritik an diesem Werk besteht darin, daß Goossen nur die Hälfte der mennonitischen Geschichte aufgreift. Im Buchtitel heißt es „die Mennoniten Deutschlands“, doch nur der niederdeutsche Zweig wird eingehend behandelt. Gravierender ist die Tatsache, daß diese Geschichte nur aus der Sicht des mennonitischen Auswanderers erzählt wird – nicht auch aus der Sicht derer, die „zurückgeblieben“ sind. Sicherlich gab es auch Mennoniten, die bei der Roten Armee keine Fahnenflucht begingen. Ihre Geschichte habe ich – als Nichtspezialist auf diesem Gebiet – noch nicht gehört. Goossen gibt an, nach dem Ersten Weltkrieg habe sich eine kleine „Unterteilung“ von Mennoniten den Bolschewisten angeschlossen und den Klassenkampf propagiert (S. 110). Meines Wissens ist deren Geschichte noch nicht erzählt worden.

Am schlimmsten ist, daß die mennonitische Geschichte aus der Perspektive der slawischen Nachbarn nicht erwähnt wird. Warum haben 1920 die Anarchisten und Bolschewisten der Ostukraine gewalttätig reagiert? Die Bolschewisten reihten die Mennoniten unter den konterrevolutionärsten Minderheiten Rußlands ein. 

Die Massendeportationen gen Osten im August 1941 waren angetrieben vom Verdacht, die Deutschen seien potentielle Verräter. Im Nachhinein war festzustellen, daß diese Vermutung durchaus berechtigt war. Die kommunistische Haltung war nicht zuletzt eine Reaktion auf die deutsche und deutsch-mennonitische Position. (Hiermit will ich die Handlungen Stalins keineswegs gutheißen; es geht darum, zu verstehen, was geschehen ist.) Westliche Mennoniten haben Hunderte von Schilderungen angefertigt, die die Schuld von Kommunisten belegen. Schon deshalb ist es an der Zeit, auf die andere Hälfte zu hören. Man muß mehr hören als nur die Interpretationen der Mennoniten selber.

Obwohl hier unerwähnt, versteht Ben Goossen, daß eine andere, slawische Sichtweise ebenfalls besteht. Er hat Ansätze in diese Richtung erkennen lassen. Als die mennonitischen Bauern Rußland oder das amerikanische Grenzland erreichten, bemächtigten sie sich des Landes. Eine Verschmelzung mit den Einheimischen fand nicht statt – sie wurden verjagt (S. 211). Slawen waren als Feldarbeiter willkommen, nicht jedoch als Mitbesitzer. Wenig um das Gemeinwohl besorgt, waren diese Kolonisten darauf aus, auf einer Arche im slawischen Meer zu verharren. (Natürlich gab es Ausnahmen, und Vorurteile gab es auf beiden Seiten.) Der Verfasser schildert es wie folgt: Christliche Bauern standen heidnischen Nomaden gegenüber. Mennoniten beschrieben ihre Kolonien als „blühende Inseln inmitten russischer Unkultur" (S. 102). Doch im Jahre 1920 war die Blütezeit des globalen Kolonialismus schon vorbei.

Vereinzelt deutet Goossen die Befangenheit mennonitischer Erzähler an: Flüchtlinge waren „verloren“, bis das MCC sie ausfindig machte. Mennoniten wurden aus Rußland „herausgerettet“ – eine Auslegung, die noch immer ihre Wirkung hat. Der Verfasser beschreibt die „verlorene“ baltische Heimat als „Stätte mystischer Tragödie“. Mennoniten und andere Deutsche hätten eine „verschlungene Erinnerungskultur geschaffen“; dabei bleiben die kleinsten Details ihres dahingeschiedenen Lebens „obsolet und deshalb faszinierend“ (S. 191). Seit 1990 können wir mit Bedauern feststellen, dieses „Ergießen von Winzigkeiten“ habe äußerst selten zu einem Engagement für die Gegenwart und Zukunft dieser slawischen Gesellschaften geführt. Warum haben so gut wie keine mennonitischen Flüchtlinge aus dem osteuropäischen Raum und ihre Nachkommen den Weg zurück in die alte Heimat gefunden?

Ein weiteres Problem besteht darin, daß sich diese Studie auf ein ideologisches Programm stützt, das ihr die Geschichte nicht abverlangt. Der Autor verwirft die Mission als kolonialistisches Unterfangen und versieht das Wort „Heide“ mit Anführungszeichen (S. 33). Geschlechtsspezifische Fragen, so gut wie nie Gegenstand des historischen mennonitischen Gesprächs, tauchen mehrmals auf. Nach seiner Auffassung sind das Verraten versteckter Juden in der nazistisch okkupierten Ukraine und das Verhöhnen von Schwulen in den USA „genauso mennonitisch wie Hauben, Pferdekutschen und Pazifismus“ (S. 211).

Teils aufgrund meiner Lektüre der politischen und theologischen Szene Rußlands bleibe ich zurückhaltend bezüglich der freiheitlichen, individualistischen, abtreibungverteidigenden, geschlechtsneutralen und säkularen Weltsicht, die im Zuge der vergangenen drei Jahrzehnte dem westlichen Mennonitentum beigemengt worden ist. Diese Ideologie kann sehr wohl eine Spiegelung des alten Treibens von Intellektuellen sein, „modern“ zu werden, sich anzupassen. Sie interessieren sich für die allerletzten Moden. Der betagte mennonitische Theologe Myron Augsburger machte mir gegenüber Anfang 2017 die Feststellung, das gegenwärtige mennonitische Denken sei nicht länger alternativ, sondern konform: „Das mennonitische Denken sollte sich mit dem Prioritäten des Reiches Gottes befassen und christuszentrisch vorgehen. Das hebt sich von einem liberalen, säkularistischen Programm ab.“

Es waren die Gebildeten, die in Deutschland und Holland während des 19. Jahrhunderts dem Pazifismus den Garaus machten. Eine Beteiligung der Mennoniten an den Kriegen des deutschen Nationalismus und Faschismus folgte. Wären die Mennoniten Deutschlands „altmodisch” geblieben, hätten sie nicht bei den Verdammten von Stutthof Wache geschoben. Der Pazifismus hält profaschistische Gläubige – oder Liberale, die heute eine Kriegsführung in Nahost aus humanitären Überlegungen befürworten – davon ab, noch größeres Unheil anzurichten.

Der Nicht-Pazifismus führt in die moralische Anarchie – erst recht in Staaten mit einer aggressiven Außenpolitik. Die Mennoniten in den USA, die Ende der fünfziger Jahre ihren Pazifismus an den Nagel hängten, konnten erleben, daß schon sehr bald ihre Söhne das Entlaubungsmittel „Agent Orange“ über die Köpfe der glücklosen Kleinbauern Südostasiens ausschütteten. Im Kontext des Zweiten Weltkrieges waren es die ländlichen und ungebildeten Mennoniten der Welt, die am ehesten die Chance hatten, das Zeugnis der Täufer zu bewahren.

Die Pazifisten bleiben fast immer als die Propheten zurück. Wenn sich Mennoniten vom Pazifismus „befreien“, haben sie – und erst recht die Protestanten überhaupt – nicht das erforderliche Maß an politischem Durchblick, um sich von besonders fragwürdigen und verbrecherischen Kriegen fernzuhalten. Wahrscheinlich sind es nur manche Marxisten und Quäker, die imstande sind, die ihnen zulässigen Kriege mit größter Sorgfalt auszusuchen.

Mennoniten haben sich durch Zufall als prophetisch erwiesen. Dieser Zustand war ein Geschenk des Himmels, nicht das Ergebnis sachlicher Analyse. Angeschlossen an die traditionelle Weisheit der Jahrhunderte, haben sich Hinterwäldler als die eigentlichen Propheten entpuppt. In Sarasota, Bundesstaat Florida, sind es die Amischen, die mit ihren theologisch gerade noch hinnehmbaren, elektrischen Dreirädern über brütende, asphaltierte Parkarealen kurven, die auf vernünftigere, grünere Formen künftigen Transports hinweisen. Die Welt ist bekanntlich eine Kugel, und die Amischen sind dermaßen stark ins Hintertreffen geraten, daß sie nun plötzlich ganz vorne stehen. Wenn Professoren den Leitfaden verlieren, sind es die Steine, die aufschreien (Lukas 19:40).

Doch keiner hat die Weisheit gepachtet. In der Hoffnung, aus vergangenen Erfahrungen die richtigen Lehren zu ziehen, möchte ich Ben Goossen und andere Forscher ermutigen, ihre fleißigen Recherchen fortzusetzen.

Der 1950 geborene William E. Yoder ist in Sarasota/Florida aufgewachsen. Seit 2001 ist er in Rußland und Belarus wohnhaft. Seinen Dr.phil. in politischer Wissenschaft erhielt er 1991 von der Freien Universität in Berlin-West.

Dr. phil. William Yoder
Moskau, den 29. Juli 2017
“kant50(at)web(dot)de”

Für diese journalistische Veröffentlichung ist allein der Verfasser verantwortlich. Sie will informieren und erhebt nicht den Anspruch, die offizielle Meinung einer Organisation zu vertreten. Diese Meldung darf gebührenfrei abgedruckt werden, wenn die Quelle angegeben wird. Meldung 17-10, 2.178 Wörter.